Gosch: Mehr Urlaub ab dem 43. Lebensjahr

Derzeit haben Beschäftigte erst nach 25 Jahren im selben Betrieb Anspruch auf sechs Wochen Urlaub. Diese geltende Urlaubsregelung kommt wegen immer häufigeren Jobwechsels in der Praxis immer seltener zum Tragen. AK-Vizepräsident und Landesvorsitzender der FCG-Steiermark, Franz Gosch, tritt für „die ehestmögliche Verlängerung des Urlaubs auf sechs Wochen für alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ab dem 43. Lebensjahr“ ein. Für Gosch wäre das eine vorbeugende Maßnahme des Gesetzgebers, auch um den Gesundheitszustand der Bevölkerung insgesamt zu verbessern.

Gosch begründet sein Anliegen damit, dass für alle Beschäftigten der Arbeitsdruck enorm gestiegen ist und die Menschen jetzt wegen der Anhebung des Pensionsalters mehr Erholung und Auszeit brauchen. In vielen Betrieben gibt es zusätzliche Anforderungen durch Nacht-, Sonn- und Feiertagsdienste, die Belastung dort rechtfertige eine sechste Urlaubswoche ganz besonders. 

„Die Umsetzung sollte analog nach dem Dienstrecht der Bundes- und Landesbediensteten erfolgen. Für den Öffentlichen Dienst ist seit 2011 das Lebensalter für die Dauer des Urlaubs ausschlaggebend. Im Staatsdienst besteht ab dem 43. Lebensjahr Anspruch auf sechs Wochen Erholungsurlaub“, so Gosch

www.LebenswerteArbeitswelt.at

„Auch im Hinblick auf die zunehmenden Burnout-Erkrankungen kann man davon ausgehen, dass vielfach zu wenig Regeneration stattfindet, die nicht nur physische sondern auch psychische Auswirkungen hat“, so Gosch. Mit der neuen „Initiative Lebenswerte Arbeitswelt“ will Gosch gemeinsam mit Experten Konzepte bereitstellen, um die Arbeitsbedingungen in den Betrieben zu verbessern. Eine 6. Urlaubswoche ist gerade im Sinne der betrieblichen Gesundheitsförderung eine wichtige Maßnahme im Hinblick auf ‚Prävention statt Frühpension‘, schließt Gosch

Alle Infos finden Sie unter www.lebenswertearbeitswelt.at

FCG-Gosch: Pendlerrechner des BMF muss Rechtssicherheit bieten

„Der Online-Pendlerrechner sollte die Berechnung des Pendlerpauschales vereinfachen und den Pendlerinnen und Pendlern Rechtssicherheit bieten. Davon ist dieser aber meilenweit entfernt. Nicht nur, dass das Berechnungssystem mit sechs Wochen Verspätung online geht, produziert es Berechnungen, die nicht nachvollziehbar sind. Das System bietet den Nutzerinnen und Nutzern nicht einmal eine Karte, die die Strecken nachvollziehbar bildlich darstellt, ein Service, dass jeder Online-Routenplaner bietet“, kritisiert Franz Gosch, steirischer AK Vizepräsident und Obmann der Pendlerinitiative, das Berechnungssystem scharf.

„Die Pendlerinnen und Pendler brauchen Rechtssicherheit, was Sie bekommen haben, ist ein ‚Rechtsnotstand‘, der rasch behoben werden muss. Weder Personalabteilungen noch die Beschäftigten können sicher sein, dass die Berechnungen stimmen. Die Pendler haben jetzt die Beweislast, auch wenn der Rechner Unsinn ausspuckt“, so Gosch weiter.

„Die Pendlerhotline läuft heiß und die Emotionen gehen hoch. Niemand kennt sich mehr aus. Der Pendlerrechner führt über Sackgassen, Feldwege und Forststraßen und ignoriert sogar Bushaltestellen oder Bahnhöfe, die sich vor der Haustüre befinden. Wenn man bedenkt, dass der Pendlerrechner ein amtliches Tool ist, mit dem das Formular L34, zur Beantragung des Pendlerpauschales, ausgedruckt und dem Arbeitgeber für die Lohnverrechnung übergeben werden kann, zwingt sich die Frage nach der Sinnhaftigkeit des Pendlerrechners auf“, so Gosch, der verlangt, dass der Pendlerrechner solange wieder vom Netz genommen wird, bis ein Tool so zur Verfügung steht, das Rechtssicherheit bietet und sicherstellt, dass die Pendlerinnen und Pendler nicht einen Behördenlauf starten müssen, wenn mit der Berechnung etwas nicht stimmt.

Hier finden sie Beispiele zu falschen Berechnungen des Pendlerrechners des BMF.

FCG-Gosch: Pendlerrechner des BMF muss Rechtssicherheit bieten

„Der Online-Pendlerrechner sollte die Berechnung des Pendlerpauschales vereinfachen und den Pendlerinnen und Pendlern Rechtssicherheit bieten. Davon ist dieser aber meilenweit entfernt. Nicht nur, dass das Berechnungssystem mit sechs Wochen Verspätung online geht, produziert es Berechnungen, die nicht nachvollziehbar sind. Das System bietet den Nutzerinnen und Nutzern nicht einmal eine Karte, die die Strecken nachvollziehbar bildlich darstellt, ein Service, dass jeder Online-Routenplaner bietet“, kritisiert Franz Gosch, steirischer AK Vizepräsident und Obmann der Pendlerinitiative, das Berechnungssystem scharf.

„Die Pendlerinnen und Pendler brauchen Rechtssicherheit, was Sie bekommen haben, ist ein ‚Rechtsnotstand‘, der rasch behoben werden muss. Weder Personalabteilungen noch die Beschäftigten können sicher sein, dass die Berechnungen stimmen. Die Pendler haben jetzt die Beweislast, auch wenn der Rechner Unsinn ausspuckt“, so Gosch weiter.

„Die Pendlerhotline läuft heiß und die Emotionen gehen hoch. Niemand kennt sich mehr aus. Der Pendlerrechner führt über Sackgassen, Feldwege und Forststraßen und ignoriert sogar Bushaltestellen oder Bahnhöfe, die sich vor der Haustüre befinden. Wenn man bedenkt, dass der Pendlerrechner ein amtliches Tool ist, mit dem das Formular L34, zur Beantragung des Pendlerpauschales, ausgedruckt und dem Arbeitgeber für die Lohnverrechnung übergeben werden kann, zwingt sich die Frage nach der Sinnhaftigkeit des Pendlerrechners auf“, so Gosch, der verlangt, dass der Pendlerrechner solange wieder vom Netz genommen wird, bis ein Tool so zur Verfügung steht, das Rechtssicherheit bietet und sicherstellt, dass die Pendlerinnen und Pendler nicht einen Behördenlauf starten müssen, wenn mit der Berechnung etwas nicht stimmt.

Hier finden sie Beispiele zu falschen Berechnungen des Pendlerrechners des BMF. 

Gosch: Mehr Urlaub ab dem 43. Lebensjahr

Derzeit haben Beschäftigte erst nach 25 Jahren im selben Betrieb Anspruch auf sechs Wochen Urlaub. Diese geltende Urlaubsregelung kommt wegen immer häufigeren Jobwechsels in der Praxis immer seltener zum Tragen. AK-Vizepräsident und Landesvorsitzender der FCG-Steiermark, Franz Gosch, tritt für „die ehestmögliche Verlängerung des Urlaubs auf sechs Wochen für alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ab dem 43. Lebensjahr“ ein. Für Gosch wäre das eine vorbeugende Maßnahme des Gesetzgebers, auch um den Gesundheitszustand der Bevölkerung insgesamt zu verbessern.

Gosch begründet sein Anliegen damit, dass für alle Beschäftigten der Arbeitsdruck enorm gestiegen ist und die Menschen jetzt wegen der Anhebung des Pensionsalters mehr Erholung und Auszeit brauchen. In vielen Betrieben gibt es zusätzliche Anforderungen durch Nacht-, Sonn- und Feiertagsdienste, die Belastung dort rechtfertige eine sechste Urlaubswoche ganz besonders. 

„Die Umsetzung sollte analog nach dem Dienstrecht der Bundes- und Landesbediensteten erfolgen. Für den Öffentlichen Dienst ist seit 2011 das Lebensalter für die Dauer des Urlaubs ausschlaggebend. Im Staatsdienst besteht ab dem 43. Lebensjahr Anspruch auf sechs Wochen Erholungsurlaub“, so Gosch

www.LebenswerteArbeitswelt.at

„Auch im Hinblick auf die zunehmenden Burnout-Erkrankungen kann man davon ausgehen, dass vielfach zu wenig Regeneration stattfindet, die nicht nur physische sondern auch psychische Auswirkungen hat“, so Gosch. Mit der neuen „Initiative Lebenswerte Arbeitswelt“ will Gosch gemeinsam mit Experten Konzepte bereitstellen, um die Arbeitsbedingungen in den Betrieben zu verbessern. Eine 6. Urlaubswoche ist gerade im Sinne der betrieblichen Gesundheitsförderung eine wichtige Maßnahme im Hinblick auf ‚Prävention statt Frühpension‘, schließt Gosch

Alle Infos finden Sie unter www.lebenswertearbeitswelt.at