FCG-Jugend: Thomas Rack wurde als Vorsitzender wiedergewählt

In der Riverbox in Wien fand der Bundestag der Jungen Christgewerkschaft (FCG Jugend) unter dem Motto „Umwelt 4.0“ statt. Zahlreiche junge Christgewerkschafterinnen und Christgewerkschafter aus den verschiedenen Bundesländern und Gewerkschaften waren zusammengekommen, um den Weg für die nächsten Jahre festzulegen. Dabei wurde Bundesvorsitzender Thomas Rack in seinem Amt bestätigt.

„Wir haben in der letzten Legislaturperiode viel erreicht und die FCG Jugend positiv weiterentwickelt. Insbesondere die Rettung des Jugendvertrauensrates war ein Riesenerfolg für unsere Organisation. Mein engagiertes Team und ich werden diesen Erfolgsweg fortsetzen und uns auch künftig konstruktiv sowie zielstrebig für die Anliegen der jungen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer stark machen“, hält Rack fest. Der wiedergewählte Bundesvorsitzende aus Niederösterreich erhielt 97,5 Prozent der Delegiertenstimmen. Als seine künftigen stellvertretenden Bundesvorsitzenden fungieren Desislava Manolova, Sascha Krikler, Kevin Überegger, Marcel Mikysek und Robert György – die einstimmig gewählt wurden.

Im Zuge des Bundestages wurde auch ein umfassender Leitantrag verabschiedet und damit auch die inhaltliche Weichenstellung für die Zukunft festgelegt. Die FCG-Jugend spricht sich darin etwa gegen eine Lehre im Pflegebereich oder für einen faireren Welthandel aus. Darüber hinaus wurde auch eine umfassende Klimaschutz-Resolution im Sinne der ökosozialen Marktwirtschaft beschlossen. Dazu gehören unter anderem eine Stärkung unserer lokalen Märkte sowie von regionalen Produkten, der Schutz unserer Landwirtschaft und Wirtschaft oder auch die Einführung eines Qualitäts- und Regionalitätsbonus sowie eines Produktionsausgleichs.

Der FCG-Bundesvorsitzende und ÖGB-Vizepräsident Dr. Norbert Schnedl sorgte im Zuge seines politischen Referats für spannende Inputs. Dabei verwies er auch auf die größeren Erfolge der FCG in den letzten Jahren, etwa der Einführung des Familienbonus. JVP-Wien-Landesobmann und Nationalratsabgeordneter Nico Marchetti bedankte sich in seinen Ausführungen für die erfolgreiche Zusammenarbeit. Unter den zahlreichen weiteren Gästen waren unter anderem auch die JVP-Generalsekretärin Laura Sachslehner oder der Schülerunion-Bundesobmann Sebastian Stark.

Josef Riegler und Jugendvertreter fordern Schulterschluss für eine ökosoziale Wende

Am 29. August 2019 fand in Wien der Ökosoziale Zukunftsdialog mit Josef Riegler statt. Dabei kam es zu einem umfangreichen Austausch von Jugendvertretern aus verschiedenen Jugendorganisationen über die bestmögliche Umsetzung der Ökosozialen Marktwirtschaft. Darunter waren unter anderem die Junge ÖVP, die Jungbauern, Junge Christgewerkschaft oder auch Studenten- und Schülervertreter. Diese waren sich einig, dass es einen überparteilichen Schulterschluss und mehr Engagement für eine ökosoziale Wende braucht. In diesem Sinne unterstützt die FCG-Jugend das Klimavolksbegehren.

Neben dem ehemaligen Vizekanzler und Begründer der Ökosozialen Marktwirtschaft Josef Riegler, zeigten das Ökosoziale Forum und das Institut für Umwelt Frieden und Entwicklung (IUFE) mögliche Ansätze auf und lieferten im Verlaufe des Zusammentreffens auch zahlreiche inhaltliche Inputs. „Um die ökosoziale Wende zu verwirklichen braucht unsere Welt nachhaltige mutige Handlungen zur Verwirklichung von großen Visionen. Entscheidungen für die Zukunft müssen langfristig partei- und staatsübergreifend getroffen werden, unter einer möglichst großen Einbindung aller gesellschaftlichen Akteure“, so Riegler. Einige Jugendorganisationen haben derzeit zukunftsweisende Aktionen mit dem Schwerpunktthema Nachhaltigkeit laufen, wie die JVP mit „Heute für Morgen“.

Die FCG-Jugend verwies dabei auf die gegenwärtige Kampagne „Umwelt 4.0“, die an die Kampagne „Arbeit 4.0“ anknüpft. „Der ökologische Faktor, wird neben dem digitalen Umbruch, unsere Arbeitswelt nachhaltig verändern. Wir müssen daher bestmögliche Voraussetzungen für die kommenden Jobs der Zukunft schaffen und unsere Wirtschaft in Einklang mit der Umwelt und Sozialem weiterentwickeln“, erklärt FCG-Jugend-Bundesvorsitzender Thomas Rack. Auch künftig will die Junge Christgewerkschaft Synergien mit anderen Organisationen beim Thema Nachhaltigkeit verstärkt nutzen. „Eine ganz besondere Rolle spielt auch die Agenda 2030 mit den 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung, weshalb wir auch Mitglied bei SDG Watch Austria sind“, betont Denis Strieder, der Generalsekretär der FCG-Jugend.

Der Klimawandel ist in verschiedensten Bereichen vermehrt spürbar. Nur gemeinsam, durch eine intensivere Zusammenarbeit und mit mehr Mut können wir die bevorstehenden Herausforderungen meistern. Daher braucht es einen möglichst breiten Schulterschluss und ein verstärktes Engagement von der kommunalen bis zur internationalen Ebene“, hält Zukunftsdialog-Initiator Sascha Krikler fest, der auch Mitglied im Bundesvorstand der Jungen Christgewerkschaft ist. Der Koordinator des Burgenländischen Kommunalrates hat mit der FCG-Jugend zudem im Vorjahr die Plattform „Ökosozial & Regional“ ins Leben gerufen, um den Dialog zwischen Experten und Gemeindevertreter zum Thema Nachhaltigkeit zu forcieren mit dem Ziel innovative Ideen sowie den lebendigen Austausch auf kommunaler Ebene zu fördern.

FCG-Jugend: Unfaires Verhalten gegenüber Bildungswilligen

Was ist passiert? Die Bundesregierung erteilte für lediglich ein Jahr die Finanzierungszusage, wodurch einige Studiengänge an der Fachhochschule nicht starten können. Studenten, die bereits eine Zusage und wahrscheinlich ihre Bildungsteilzeit vereinbart haben, können dadurch ihre Ausbildung nicht starten!

Thomas Rack, Bundesvorsitzender der FCG-Jugend, kann der Entscheidung der Bundesregierung in dieser Frage nichts abgewinnen: „Wie kann es sein, dass drei Wochen vor Studienbeginn in einem Land wie Österreich, 150 Studierende vor die Türe gesetzt werden?!“

Der öffentliche Dienst steht im Hintergrund der bevorstehenden Pensionierungswelle vor einem großen Umbruch, dafür werden viele gut qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gebraucht. Zur persönlichen Weiterbildung haben viele von Ihnen ein berufsbegleitendes Studium gewählt. „Die berufliche Weiterbildung muss von der Regierung und vom Arbeitgeber gefördert werden. Genau hier schiebt die Übergangsregierung mit Ihrer Blockadehaltung jetzt aber den Riegel vor. Dies ist nicht akzeptabel und wird von der FCG-Jugend mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln versucht werden zu verhindern“, so Rack.

„Es müssen umgehend mit allen Beteiligten Gespräche geführt werden, um für die Studentinnen und Studenten eine zufriedenstellende Lösung zu finden“. Die Hoffnung stirbt zuletzt – wir hoffen auf eine praktikable und zukunftsorientierte Lösung für Bildungswillige so Bundesvorsitzender der FCG-Jugend Thomas Rack abschließend.

Dr.-Karl-Kummer-Institut sucht aktuell wieder talentierte Bewerber/innen für die Jugendakademie 2019/20.

Die Jugendakademie des Dr.-Karl-Kummer-Instituts ist aktuell auf der Suche nach jungen Talenten im Alter zwischen 17 und 30 Jahren aus dem Bereich der Arbeitnehmer/innenvertretung.

Im Zuge der Ausbildung bietet die Jugendakademie ein breites Spektrum an spannenden Themen aus verschiedenen Bereichen wie z.B. Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Dabei wird ein besonderer Fokus auf die Vermittlung christlicher Werte gelegt.

Hochkarätige Persönlichkeiten berichten aus Theorie und Praxis, führen Debatten im Rahmen der Akademie und stehen in weiterer Folge als inhaltliche Ansprechpartner zur Verfügung. Darüber hinaus erhalten alle Teilnehmer/innen an jedem Wochenende eine exzellente rhetorische Ausbildung.

Die Module sind auf 7 Wochenenden (Samstag & Sonntag) zwischen Oktober 2019 und Mai 2020 aufgeteilt.

Interessenten/-innen können sich bis 31. Juli 2019 mit Motivationsschreiben und Lebenslauf unter [email protected] bewerben.

Weitere Informationen zum Institut unter: www.kummer-institut.at

ÖAAB & FCG Jugend haben Erhalt des Jugendvertauensrates gesichert

Am 4. Februar 2019 hat ÖVP-Klubobmann und ÖAAB-Vorsitzender August Wöginger nach intensiven Verhandlungen mit Thomas Rack von der FCG Jugend (Fraktion Christlicher Gewerkschafter/innen im ÖGB) verkündet, dass der Jugendvertrauensrat bestehen bleibt.

„Der Jugendvertrauensrat ist eine wichtige Schnittstelle zwischen den im Betrieb beschäftigten Lehrlingen und der Betriebsleitung. Als ÖAAB-Obmann freut es mich besonders, dass man sich nun mit dem Koalitionspartner auf das Weiterbestehen verständigen konnte. Der Jugendvertrauensrat hat in Österreich seit Anfang der 70er Jahre Tradition und ist für die Lehrlinge in unserem Land seither zur bedeutenden Anlaufstelle geworden“, so ÖAAB-Bundesobmann August Wöginger.

Einen Jugendvertrauensrat gibt es in einem Betrieb, sobald fünf Jugendliche, die das 18. Lebensjahr nicht vollendet haben, beschäftigt sind.

Thomas Rack, Bundesvorsitzender der FCG Jugend, zeigt sich hocherfreut über die Ankündigung den Jugendvertrauensrat beizubehalten: „Die Bundesregierung hat die bestmögliche Entscheidung getroffen und im Interesse der jugendlichen Arbeitnehmer/innen gehandelt, das gilt sowohl für die Beibehaltung des Jugendvertrauensrates, als auch für die Senkung des Wahlalters bei Betriebsratswahlen.“

Denis Strieder, Generalsekretär der FCG Jugend, ergänzt: „Wir sind sehr glücklich über die Ankündigung den Jugendvertrauensrat beizubehalten, ÖAAB und FCG Jugend ist es gelungen, durch intensive Gespräche mit allen Beteiligten diesen wichtigen Schritt zu machen und ein klares Signal für die Jugend zu setzen.“

Der Jugendvertrauensrat nimmt an den Sitzungen des Betriebsrates mit beratender Stimme teil und bringt Vorschläge in Fragen der beruflichen Weiterbildung und Berufsausbildung ein. „Die Rechte und Pflichten der Mitglieder des Jugendvertrauensrates entsprechen großteils jenen der Betriebsratsmitglieder. Damit ist der Jugendvertrauensrat in allen Belangen wichtiger Teil der Arbeitnehmervertretung“, so Wöginger.

Erfreut zeigt sich der ÖAAB-Bundesobmann auch, dass – wie im Regierungsprogramm angekündigt – das Wahlalter bei den Betriebsratswahlen nunmehr von 18 auf 16 Jahre abgesenkt wird. Wöginger: „Damit haben wir maßgebliche Schritte gesetzt, dass die Interessen der Jugendlichen in den Betrieben bestmöglich wahrgenommen werden können.“

FCG-Jugend: Jugendorganisationen müssen an einem Strang ziehen!

„Die FCG-Jugend fordert schon lange, dass die Meisterprüfung einem akademischen Abschluss gleichgesetzt wird“, dass darüber jetzt diskutiert wird, sieht der Bundesvorsitzende der FCG-Jugend, Thomas Rack, sehr positiv. Passend dazu solle man auch die Einführung eines Stipendien-Systems für die Meisterprüfung, wie es die Junge ÖVP fordert, überlegen. Denn während studieren in Österreich in den meisten Fällen kostenlos sei, sei der Weg zur Meisterprüfung für Facharbeiter mit hohen Kosten verbunden, so Rack weiter, der die Ideen der Jungen ÖVP zum Thema Lehre durchwegs interessant findet.

„Die Nachfrage nach Lehrlingen und Absolventen technischer Ausbildungen wird in den kommenden Jahren deutlich steigen. Die Zahl der Lehrlinge ist allerdings rückläufig, daher braucht es jetzt neue Ideen für die Lehre. Eine Idee wäre hier das „Lehrlingssplitting“, dass die Junge ÖVP vorgestellt hat, welches gerade für kleine Betriebe eine gute Möglichkeit bietet einen Lehrling auszubilden. Und diese Ausbildung – egal in welcher Form – braucht eine gute Qualität. Durch Kompetenzchecks während der Lehre erkennt man Stärken und Schwächen des Lehrlings und kann entsprechend fördern“, sieht Rack viele gute Ideen rund um die Lehre am Tisch liegen, die rasch umgesetzt werden sollten.

„Die Digitalisierung wird auch die Lehre treffen und wir werden in den nächsten Jahren die Berufsbilder im Detail analysieren und auf ihre Tauglichkeit für die Arbeitswelt 4.0 überprüfen müssen. Wir haben jetzt Handlungsbedarf und neben dem technischen Wandel in der Lehre muss diese deutlich internationaler werden. Auch für Lehrlinge soll ein Auslandsaufenthalt selbstverständlich sein, weshalb das Erasmus+-Programm bekannter werden muss. Denn, den Lehrlingen soll klar sein, dass eine Bereitschaft zur Mobilität die Zukunftschancen deutlich erhöht“, so Denis Strieder, Generalsekretär der FCG-Jugend.

Besonders hervorheben möchte Strieder die gute Zusammenarbeit mit der Jungen ÖVP in Lehrlingsfragen: „Die Arbeitswelt steht vor großen Veränderungen und hier ist es absolut notwendig, dass die Jugendorganisationen im Interesse der jungen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer an einem Strang ziehen.“