In meinem Kopf gibt es keine Schubladen!

Neuer Bundesgeschäftsführer der FCG/GPA-djp

„Die Beschäftigten im Gesundheits-, Pflege und Betreuungsbereich leisten hervorragende Arbeit und gehen oft bis an die Leistungsgrenzen“, so ein Zitat des noch stellvertretenden Geschäftsbereichsleiters der Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier (GPA-djp) Reinhard Bödenauer, das auch auf ihn selbst zutrifft.

Der 57-Jährige wurde mit 31. Juli zum Bundesgeschäftsführer der FCG/GPA-djp gewählt. Damit übernimmt ein erfahrener Kollektivvertragsverhandler und profunder Kenner der Gewerkschaftsbewegung die Geschäfte der Fraktion Christlicher Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter in der GPA-djp.

Reinhard Bödenauer hat seine Wurzeln im kirchlichen Bereich und ist 1989 in die GPA eingetreten. Sein beruflich größter Erfolg ist wohl die Errichtung und erfolgreiche Ausgestaltung des Kollektivvertrags Sozialwirtschaft Österreichs (ehem. BAGS) und die Weiterentwicklung der ehemaligen „Vereine und Verbände“. Mehr als 2000 Kollektivvertragsverhandlungen hat Bödenauer bisher geführt. Mit viel Ausdauer und klaren Vorstellungen hat er die Arbeitsbedingungen vieler Kolleginnen und Kollegen in Zusammenarbeit mit Funktionärinnen sowie Funktionären und dem hauptamtlichen Bereich verbessert. Sein Herz schlägt nach so vielen Jahren noch immer für die soziale Arbeit und die gewerkschaftliche Idee.

Seinen zukünftigen Aufgaben sieht er mit Motivation und Zuversicht entgegen. Dabei schadet auch die Überzeugung nicht, dass es meistens einen Weg gibt, etwas zu erreichen, auch wenn es manchmal mühsam und zeitintensiv ist. Ebenso bringt Reinhard Bödenauer der Vielfalt im Menschen Wertschätzung entgegen und betrachtet sie als Bereicherung. Als KV-Verhandler bringt er ein natürliches Teamplayer-Verständnis mit und freut sich, gemeinsam mit den Funktionärinnen und Funktionären sowie den Sekretärinnen und Sekretären der FCG/GPA-djp die Fraktion bunter, stärker und sichtbarer zu machen.