FCG-Pensionist/innen fordern Einkommensverbesserung für Bezieher/innen niedriger Pensionen

Berechnungsmethode der Inflation muss dringend verändert werden.

„Die Berechnungsmethode der Inflation muss dringend verändert werden“, schließt sich der gf. Vorsitzende Kurt Kumhofer in der Sitzung der FCG-Pensionistinnen und Pensionisten vollinhaltlich der von Uni.-Prof. Jürgen Huber und dem Tiroler Caritas Direktor Georg Schörmer geäußerten Kritik an.

Die derzeitige Praxis, den Verbraucherpreisindex für alle Einkommensgruppen einheitlich zu berechnen, stellt eine extreme Benachteiligung der untersten Einkommens- und Pensionsbezieherinnen und -bezieher dar, weil diese einen Hauptteil für Lebensmittel und Wohnen ausgeben müssen.

Kumhofer fordert die Regierung auf diese Schieflage zu verändern, um eine umgreifende Verarmung Bezieherinnen und Bezieher niedriger Pensionen zu verhindern. Es bedürfe daher einer dringenden Reform des Haushaltsindexes, um den unterschiedlichen Haushaltsaufwand, der einkommensschwache Haushalte besonders benachteiligt, bei der Pensionsanpassung auszugleichen.

„Die FCG-Pensionistinnen und Pensionisten fordern hier die Regierung auf, mehr Gerechtigkeit walten zu lassen und das bedeutet mehr, als das Wort auf großflächige Plakate zu schreiben“, so Kumhofer abschließend.