Schnedl: ÖAAB-Chef August Wöginger, ein verlässlicher Partner für Österreichs Arbeitnehmer und für die FCG

„Gust Wöginger ist ein verlässlicher Partner für Österreichs Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Der Familienbonus Plus – eine langjährige FCG-Forderung – trägt seine Handschrift“, hält Bundes-FCG- und GÖD-Vorsitzender Norbert Schnedl, der auch ÖGB Vizepräsident ist, fest.

Aktuell verhandelt Wöginger federführend die Umsetzung des Papamonats, den nächsten Meilenstein einer familienfreundlichen Politik.

„Als ÖAAB-Obmann bringt Wöginger die Interessen der unselbständig Erwerbstätigen ein und sorgt als Klubobmann der ÖVP, dass diese auch berücksichtigt werden, ohne die berechtigten Anliegen der Wirtschaft und der Bauern zu vernachlässigen“, so Schnedl weiter, der keine Unvereinbarkeit zwischen den Funktionen als ÖAAB-Obmann und Klubobmann der ÖVP sieht.

„August Wöginger ist ein verlässlicher Partner mit Handschlagqualität“, hält Schnedl abschließend in einer Aussendung fest.

Gabriel fordert sozialpartnerschaftlichen Einsatz für Rechte der Frauen

„Der Internationale Frauentag gibt uns zum wiederholten Male die Gelegenheit, um auf dieses gesellschaftlich-relevante Thema hinzuweisen und das ´partnerschaftliche Miteinander´ in das Zentrum der Debatte zu stellen“, meint Monika Gabriel, Vorsitzende der FCG-Frauen und stellvertretende Vorsitzende der FCG im ÖGB anlässlich des 108. Internationalen Frauentages am 8. März 2019. Mit Blick in die Zukunft nimmt sie vor allem die Politik in die Pflicht: „Gewerkschaften sind nach wie vor als Sozialpartner unabdingbar und Kollektivverträge sind für den Mindeststandard nach wie vor richtig und wichtig“.

Neben der Verbesserung der kollektivvertraglichen Rahmenbedingungen für ein gemeinsames berufliches Miteinander wird die Stärkung der wirtschaftlichen Unabhängigkeit, wie es bereits von Bundesministerin für Frauen, Familien und Jugend Dr.inJuliane Bogner-Strauß in einer Aussendung am 7. März 2019 angekündigt wurde, ein weiterer wichtiger Punkt der zukünftigen Gewerkschaftsarbeit. „Wir brauchen den Zusammenschluss aller Kräfte um den Dialog weiter voranzutreiben“, fordert Gabriel.

Als Frauenvorsitzende und Vorsitzender-Stellvertreterin in der Gewerkschaft Öffentlicher Dienst (GÖD) kann die Christgewerkschafterin auf zahlreiche Erfolge verweisen, denn beim Thema Gleichbehandlung hat der Öffentliche Dienst eine wichtige und notwendige Vorbildwirkung. So ist der Gender-Pay-Gap im Öffentlichen Dienst mit 11,9% im Vergleich zu 19,9% in der Privatwirtschaft relativ gering und der Frauenanteil bei Führungskräften verdoppelte sich von 2006 bis2017 von rund 15% auf 30%. „Wir sind hier auf einem guten Weg, müssen aber nach wie vor noch viele Hürden überwinden. Ich lade die ´Wirtschaft´ ein, den Best-Practice-Beispielen des Öffentlichen Dienstes zu folgen“, erklärt Gabriel.

Der Internationale Frauentag zeigt Politik und Gesellschaft auf, dass es im Hinblick der Gleichbehandlung noch mehr emanzipierte MitgestalterInnen braucht. Gerade die Diskussionen rund um den Papa-Monat, dem Pensionssplitting und die Anrechnung der Karenzzeiten müssen für die Zielerreichung, nämlich die bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf, umgehend zu einem positiven Abschluss geführt werden. Gabriel ist überzeugt, dass in den kommenden Jahren weitere gesellschaftlich relevante Verbesserungen – vor allem für Frauen – sozialpartnerschaftlich vorangetrieben werden. „Und das in Verbindung mit einer echten partnerschaftlichen Fairness“, so Gabriel abschließend.

ÖAAB & FCG Jugend haben Erhalt des Jugendvertauensrates gesichert

Am 4. Februar 2019 hat ÖVP-Klubobmann und ÖAAB-Vorsitzender August Wöginger nach intensiven Verhandlungen mit Thomas Rack von der FCG Jugend (Fraktion Christlicher Gewerkschafter/innen im ÖGB) verkündet, dass der Jugendvertrauensrat bestehen bleibt.

„Der Jugendvertrauensrat ist eine wichtige Schnittstelle zwischen den im Betrieb beschäftigten Lehrlingen und der Betriebsleitung. Als ÖAAB-Obmann freut es mich besonders, dass man sich nun mit dem Koalitionspartner auf das Weiterbestehen verständigen konnte. Der Jugendvertrauensrat hat in Österreich seit Anfang der 70er Jahre Tradition und ist für die Lehrlinge in unserem Land seither zur bedeutenden Anlaufstelle geworden“, so ÖAAB-Bundesobmann August Wöginger.

Einen Jugendvertrauensrat gibt es in einem Betrieb, sobald fünf Jugendliche, die das 18. Lebensjahr nicht vollendet haben, beschäftigt sind.

Thomas Rack, Bundesvorsitzender der FCG Jugend, zeigt sich hocherfreut über die Ankündigung den Jugendvertrauensrat beizubehalten: „Die Bundesregierung hat die bestmögliche Entscheidung getroffen und im Interesse der jugendlichen Arbeitnehmer/innen gehandelt, das gilt sowohl für die Beibehaltung des Jugendvertrauensrates, als auch für die Senkung des Wahlalters bei Betriebsratswahlen.“

Denis Strieder, Generalsekretär der FCG Jugend, ergänzt: „Wir sind sehr glücklich über die Ankündigung den Jugendvertrauensrat beizubehalten, ÖAAB und FCG Jugend ist es gelungen, durch intensive Gespräche mit allen Beteiligten diesen wichtigen Schritt zu machen und ein klares Signal für die Jugend zu setzen.“

Der Jugendvertrauensrat nimmt an den Sitzungen des Betriebsrates mit beratender Stimme teil und bringt Vorschläge in Fragen der beruflichen Weiterbildung und Berufsausbildung ein. „Die Rechte und Pflichten der Mitglieder des Jugendvertrauensrates entsprechen großteils jenen der Betriebsratsmitglieder. Damit ist der Jugendvertrauensrat in allen Belangen wichtiger Teil der Arbeitnehmervertretung“, so Wöginger.

Erfreut zeigt sich der ÖAAB-Bundesobmann auch, dass – wie im Regierungsprogramm angekündigt – das Wahlalter bei den Betriebsratswahlen nunmehr von 18 auf 16 Jahre abgesenkt wird. Wöginger: „Damit haben wir maßgebliche Schritte gesetzt, dass die Interessen der Jugendlichen in den Betrieben bestmöglich wahrgenommen werden können.“

Neues Imagevideo der FCG zum Familienbonus PLUS

Das neue Jahr steht vor der Türe und bringt mit dem Familienbonus Plus eine große Steuerentlastung für Familien. Darum freuen wir uns besonders Ihnen mit diesem Beitrag das neue Imagevideo der FCG präsentieren zu können. Zu Wort kommen der Abgeordnete zum Nationalrat, Klubobmann der ÖVP und Bundesobmann des ÖAAB August Wöginger, unser Bundesvorsitzender der FCG, ÖGB-Vizepräsident und Vorsitzender der Gewerkschaft Öffentlicher Dienst (GÖD) Norbert Schnedl und unsere Stellvertreterin des Bundesvorsitzenden und Bundesfrauenvorsitzende der FCG Monika Gabriel.

 

„Vorrang Mensch! Antworten auf Zukunftsfragen“ – Pressekonferenz und Buchpräsentation

Unsere Weltwirtschaft und Gesellschaft ändern sich in einer nie dagewesenen Geschwindigkeit. Doch wie lässt sich die Balance zwischen einer leistungsfreundlichen Wirtschaft, Solidarität und Umweltschutz aufrechterhalten? Das Rezept zur Bewahrung dieses Gleichgewichtes wurde bereits vor 30 Jahren von Josef Riegler und einigen anderen europäischen Vordenkern entwickelt und in weiterer Folge von der FCG in das Grundsatzprogramm aufgenommen: die „Ökosoziale Marktwirtschaft“.

Auf Initiative unseres FCG-Vorsitzenden Dr. Norbert Schnedl wurde anlässlich des 80. Geburtstages von Josef Riegler das Buch „Vorrang Mensch“ vom Verlag DTW – Denk- und Textwerkstatt! produziert und gestern Vormittag im Rahmen einer Pressekonferenz vorgestellt.

Video zur Pressekonferenz:

Das Video zur gestrigen Pressekonferenz kann ab sofort auch online angeschaut werden, wobei wir uns besonders bei Anja-Therese Salomon für die Produktion des Videos bedanken:

 

Textauszug aus der Presseunterlage:

Die Ökosoziale Marktwirtschaft ist kein Auslaufmodell, sie ist Zukunftsvision!

Der Erhalt von Wohlstand, optimalen Lebensbedingungen und einer gesunden Umwelt ist eine Frage der Zukunftschancen ganzer Generationen. Einen Lösungsansatz, den unser Jubilar, Vizekanzler a.D. DI Josef Riegler geradezu visionär in die politische Debatte eingebracht hat und nach wie vor einbringt, bietet die Ökosoziale Marktwirtschaft, indem die Ebene der Umweltverantwortung ergänzt wird. Es braucht eine Wirtschafts- und Sozialordnung, die wirtschaftliche Leistung und menschenwürdige Lebens- und Arbeitsbedingungen sowie ökologische Vernunft gleichermaßen gewährleistet. Im Buch „Vorrang Mensch“ wird die Ökosoziale Marktwirtschaft als Notwendigkeit verdeutlicht, damit der soziale Frieden in Europa gestärkt und eine lebenswerte Umwelt erhalten bleibt.

Wenn wir sozialen Frieden sicherstellen wollen, muss wirtschaftliches Handeln dazu führen, dass alle Mitglieder der Gesellschaft davon profitieren – und zwar wirklich alle. Eine Schlüsselfunktion liegt bei Europa. Dazu braucht es auch die Unterbindung von Steuervermeidungsstrategien international agierender Großkonzerne. Nur so ist Steuergerechtigkeit und eine ÖkosozialeMarktwirtschaft für den Standort Europa gesichert. Josef Riegler hat sein Leben in den Dienst der Umsetzung einer „Ökosozialen Marktwirtschaft“ – einer großen Idee – gestellt.

Wenn ein österreichischer bedeutender Politiker den Begriff „elder statesman“ für sich in Anspruch nehmen kann, dann ist es zweifellos Josef Riegler.

Schnedl: Bekenntnis der Regierung zu guten Lohnabschlüssen ist zu begrüßen

“Die Aufforderung von Bundeskanzler Sebastian Kurz und Vizekanzler BM Heinz-Christian Strache zu guten Gehaltsabschlüssen im Rahmen der sozialpartnerschaftlichen Verhandlungen sind zu begrüßen. Die hervorragende Wettbewerbsfähigkeit unseres Landes und die gute wirtschaftliche Situation sind überwiegend Ergebnis der Einsatzbereitschaft aller Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in allen Bereichen”, sieht FCG-Chef Norbert Schnedl, der auch GÖD-Vorsitzender ist, in den Aussagen von der Regierungsspitze einen positiven Impuls für die anstehenden Lohn- und Gehaltsverhandlungen. 

“Wir alle wissen, dass eine deutliche Kaufkraftsteigerung in allen Bereichen positive Effekte auf Wachstum, Beschäftigung und Stabilität hat. Der Binnenkonsum war und ist eine wesentliche Stütze der positiven wirtschaftlichen Entwicklung in Österreich”, hält Schnedlabschließend fest und kann die parteipolitisch motivierte Kritik an den Aussagen nicht nachvollziehen.