Monika Gabriel begrüßt die Verbesserungen betreffend Gender-Pay-Gap

In der gestrigen Plenarsitzung des österreichischen Nationalrates beschloss die Mehrheit der Abgeordneten die volle Anrechnung der Karenzzeiten, die Erhöhung der Zuverdienstgrenze beim einkommensabhängigen Kinderbetreuungsgeld und die Möglichkeit für Männer, den „Papa-Monat“ in Anspruch nehmen zu können. Monika Gabriel, Bundesfrauenvorsitzende der Fraktion Christlicher Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter (FCG) begrüßt diese gesetzlichen Verbesserungsmaßnahmen zur Schließung der Einkommensschere und wünscht sich für die Zukunft auch weiterhin einen starken Einsatz für den partnerschaftlichen Umgang in allen Lebensbereichen: „Im Interesse aller Frauen, Männer, Familien und Kindern müssen wir alle gemeinsam und auf Augenhöhe für ein faires und gerechtes Miteinander Sorge tragen. Es ist gut, dass sich gestern der Gesetzgeber seiner Verantwortung bewusst war und die richtigen Schritte gesetzt hat.“

Die FCG fordert seit vielen Jahren die volle Anrechnung von Karenzzeiten und verwies bei jeder Gelegenheit, dass es im Blick der Gleichbehandlung noch mehr emanzipierte Mitgestalterinnen und Mitgestalter braucht. Die FCG-Frauenvorsitzende und stellvertretende Bundesvorsitzende sieht nicht zuletzt die Initiative von ÖVP-Klubobmann und ÖAAB-Obmann August Wöginger im vergangenen Jahr zur gesetzlichen Anrechnung der Karenzzeiten als Initialzündung für die Durchsetzung der nun beschlossenen Verbesserungsmaßnahme: „Unsere langjährige FCG-Forderung wurde dadurch umgesetzt und sie wird die Vereinbarkeit von Familie und Beruf erleichtern. Davon bin ich überzeugt.“

„Vorbehaltlich der Zustimmung des Bundesrates und der Unterschriften der Bundeskanzlerin und des Bundespräsidenten werden unsere Erfolge in naher Zukunft Gültigkeit erlangen, darauf werden wir noch ein wachsames Auge haben, skizziert Gabriel den weiteren Ablauf der Gesetzwerdung. Ein Blick in die Zukunft verrät: „Ich bin überzeugt, dass wir in den kommenden Jahren noch weitere gesellschaftlich relevante Verbesserungen – vor allem für Frauen – im sozialpartnerschaftlichen Miteinander voranbringen werden.“

Dr.-Karl-Kummer-Institut sucht aktuell wieder talentierte Bewerber/innen für die Jugendakademie 2019/20.

Die Jugendakademie des Dr.-Karl-Kummer-Instituts ist aktuell auf der Suche nach jungen Talenten im Alter zwischen 17 und 30 Jahren aus dem Bereich der Arbeitnehmer/innenvertretung.

Im Zuge der Ausbildung bietet die Jugendakademie ein breites Spektrum an spannenden Themen aus verschiedenen Bereichen wie z.B. Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Dabei wird ein besonderer Fokus auf die Vermittlung christlicher Werte gelegt.

Hochkarätige Persönlichkeiten berichten aus Theorie und Praxis, führen Debatten im Rahmen der Akademie und stehen in weiterer Folge als inhaltliche Ansprechpartner zur Verfügung. Darüber hinaus erhalten alle Teilnehmer/innen an jedem Wochenende eine exzellente rhetorische Ausbildung.

Die Module sind auf 7 Wochenenden (Samstag & Sonntag) zwischen Oktober 2019 und Mai 2020 aufgeteilt.

Interessenten/-innen können sich bis 31. Juli 2019 mit Motivationsschreiben und Lebenslauf unter [email protected] bewerben.

Weitere Informationen zum Institut unter: www.kummer-institut.at

FCG-Frauenvorsitzende Monika Gabriel zur EU-Wahl: Gemeinsam sind wir stark und können mehr bewegen (Video)

In meiner Funktion als Bundes-FCG-Frauenvorsitzende und ÖAAB-Bundesfrauenvors.Stv. unterstütze ich sehr gerne unsere weiblichen ÖAAB-FCG-ÖVP Kandidatinnen zur EU-Wahl 2019.

Aus meiner Sicht ist es wichtig und fair,  dass der frauenpolitische Blickwinkel verstärkt in Richtung Partnerschaftlichkeit eingebracht wird, damit in Zukunft der gesellschaftspolitische Fokus noch mehr in der EU-Politik in den Mittelpunkt rückt.

Die EU bedeutet für mich das größte und langjährigste Friedensprojekt und ich bin sehr dankbar, dass ich Zeit meines bisherigen Lebens in Friedenszeiten leben darf und hoffe sehr, dass dieses besondere Leben in Frieden, Freiheit, Wohlstand weiterhin gewährleistet bleibt. 

Wichtig und richtig erscheint mir auch, dass die Ökosoziale Marktwirtschaft vorangetrieben wird.

Aus meinem Blickwinkel betrachtet wären aus gesellschaftspolitischer Sicht auch Themen wie z.B. weitere Verbesserungen betreffend Vereinbarkeit von Familie und Beruf, Entgeltgleichheit für gleiche Arbeit innerhalb der EU zu fördern und zu unterstützen. Dennoch sollte die Vielfalt, Unterschiedlichkeit sowie die kulturellen Aspekte der einzelnen Länder Beachtung finden und respektiert werden. Auch dies könnte u.a. zu noch mehr EU-Akzeptanz führen.

Wir Frauen in Europa haben einen Bevölkerungsanteil von 52%.  

Der EU Kommission gehören von 28 Mitgliedern nur 9 Frauen an.

Der Anteil der Frauen im EU-Parlament beträgt 36%. 

Bitte – nützen Sie ihr FRAUEN-WAHLRECHT, denn nur GEMEINSAM sind wir STARK und können mehr bewegen.

Besonders hinweisen möchte ich auf das Imagevideo von Claudia Wolf-Schöffmann (ÖVP, Listen-Nr. 10). Sie ist unsere (GÖD-FCG-) Kandidatin, langjährige Personalvertreterin im Bereich der PflichtschullehrerInnen, Gewerkschaftsfunktionärin, ÖAAB-Funktionärin und eine wirklich patente Frau, die für frauenpolitische und gewerkschaftspolitische, zukunftsweisende Themen eintritt.

 

 

Schnedl: ÖAAB-Chef August Wöginger, ein verlässlicher Partner für Österreichs Arbeitnehmer und für die FCG

„Gust Wöginger ist ein verlässlicher Partner für Österreichs Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Der Familienbonus Plus – eine langjährige FCG-Forderung – trägt seine Handschrift“, hält Bundes-FCG- und GÖD-Vorsitzender Norbert Schnedl, der auch ÖGB Vizepräsident ist, fest.

Aktuell verhandelt Wöginger federführend die Umsetzung des Papamonats, den nächsten Meilenstein einer familienfreundlichen Politik.

„Als ÖAAB-Obmann bringt Wöginger die Interessen der unselbständig Erwerbstätigen ein und sorgt als Klubobmann der ÖVP, dass diese auch berücksichtigt werden, ohne die berechtigten Anliegen der Wirtschaft und der Bauern zu vernachlässigen“, so Schnedl weiter, der keine Unvereinbarkeit zwischen den Funktionen als ÖAAB-Obmann und Klubobmann der ÖVP sieht.

„August Wöginger ist ein verlässlicher Partner mit Handschlagqualität“, hält Schnedl abschließend in einer Aussendung fest.

Gabriel fordert sozialpartnerschaftlichen Einsatz für Rechte der Frauen

„Der Internationale Frauentag gibt uns zum wiederholten Male die Gelegenheit, um auf dieses gesellschaftlich-relevante Thema hinzuweisen und das ´partnerschaftliche Miteinander´ in das Zentrum der Debatte zu stellen“, meint Monika Gabriel, Vorsitzende der FCG-Frauen und stellvertretende Vorsitzende der FCG im ÖGB anlässlich des 108. Internationalen Frauentages am 8. März 2019. Mit Blick in die Zukunft nimmt sie vor allem die Politik in die Pflicht: „Gewerkschaften sind nach wie vor als Sozialpartner unabdingbar und Kollektivverträge sind für den Mindeststandard nach wie vor richtig und wichtig“.

Neben der Verbesserung der kollektivvertraglichen Rahmenbedingungen für ein gemeinsames berufliches Miteinander wird die Stärkung der wirtschaftlichen Unabhängigkeit, wie es bereits von Bundesministerin für Frauen, Familien und Jugend Dr.inJuliane Bogner-Strauß in einer Aussendung am 7. März 2019 angekündigt wurde, ein weiterer wichtiger Punkt der zukünftigen Gewerkschaftsarbeit. „Wir brauchen den Zusammenschluss aller Kräfte um den Dialog weiter voranzutreiben“, fordert Gabriel.

Als Frauenvorsitzende und Vorsitzender-Stellvertreterin in der Gewerkschaft Öffentlicher Dienst (GÖD) kann die Christgewerkschafterin auf zahlreiche Erfolge verweisen, denn beim Thema Gleichbehandlung hat der Öffentliche Dienst eine wichtige und notwendige Vorbildwirkung. So ist der Gender-Pay-Gap im Öffentlichen Dienst mit 11,9% im Vergleich zu 19,9% in der Privatwirtschaft relativ gering und der Frauenanteil bei Führungskräften verdoppelte sich von 2006 bis2017 von rund 15% auf 30%. „Wir sind hier auf einem guten Weg, müssen aber nach wie vor noch viele Hürden überwinden. Ich lade die ´Wirtschaft´ ein, den Best-Practice-Beispielen des Öffentlichen Dienstes zu folgen“, erklärt Gabriel.

Der Internationale Frauentag zeigt Politik und Gesellschaft auf, dass es im Hinblick der Gleichbehandlung noch mehr emanzipierte MitgestalterInnen braucht. Gerade die Diskussionen rund um den Papa-Monat, dem Pensionssplitting und die Anrechnung der Karenzzeiten müssen für die Zielerreichung, nämlich die bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf, umgehend zu einem positiven Abschluss geführt werden. Gabriel ist überzeugt, dass in den kommenden Jahren weitere gesellschaftlich relevante Verbesserungen – vor allem für Frauen – sozialpartnerschaftlich vorangetrieben werden. „Und das in Verbindung mit einer echten partnerschaftlichen Fairness“, so Gabriel abschließend.

ÖAAB & FCG Jugend haben Erhalt des Jugendvertauensrates gesichert

Am 4. Februar 2019 hat ÖVP-Klubobmann und ÖAAB-Vorsitzender August Wöginger nach intensiven Verhandlungen mit Thomas Rack von der FCG Jugend (Fraktion Christlicher Gewerkschafter/innen im ÖGB) verkündet, dass der Jugendvertrauensrat bestehen bleibt.

„Der Jugendvertrauensrat ist eine wichtige Schnittstelle zwischen den im Betrieb beschäftigten Lehrlingen und der Betriebsleitung. Als ÖAAB-Obmann freut es mich besonders, dass man sich nun mit dem Koalitionspartner auf das Weiterbestehen verständigen konnte. Der Jugendvertrauensrat hat in Österreich seit Anfang der 70er Jahre Tradition und ist für die Lehrlinge in unserem Land seither zur bedeutenden Anlaufstelle geworden“, so ÖAAB-Bundesobmann August Wöginger.

Einen Jugendvertrauensrat gibt es in einem Betrieb, sobald fünf Jugendliche, die das 18. Lebensjahr nicht vollendet haben, beschäftigt sind.

Thomas Rack, Bundesvorsitzender der FCG Jugend, zeigt sich hocherfreut über die Ankündigung den Jugendvertrauensrat beizubehalten: „Die Bundesregierung hat die bestmögliche Entscheidung getroffen und im Interesse der jugendlichen Arbeitnehmer/innen gehandelt, das gilt sowohl für die Beibehaltung des Jugendvertrauensrates, als auch für die Senkung des Wahlalters bei Betriebsratswahlen.“

Denis Strieder, Generalsekretär der FCG Jugend, ergänzt: „Wir sind sehr glücklich über die Ankündigung den Jugendvertrauensrat beizubehalten, ÖAAB und FCG Jugend ist es gelungen, durch intensive Gespräche mit allen Beteiligten diesen wichtigen Schritt zu machen und ein klares Signal für die Jugend zu setzen.“

Der Jugendvertrauensrat nimmt an den Sitzungen des Betriebsrates mit beratender Stimme teil und bringt Vorschläge in Fragen der beruflichen Weiterbildung und Berufsausbildung ein. „Die Rechte und Pflichten der Mitglieder des Jugendvertrauensrates entsprechen großteils jenen der Betriebsratsmitglieder. Damit ist der Jugendvertrauensrat in allen Belangen wichtiger Teil der Arbeitnehmervertretung“, so Wöginger.

Erfreut zeigt sich der ÖAAB-Bundesobmann auch, dass – wie im Regierungsprogramm angekündigt – das Wahlalter bei den Betriebsratswahlen nunmehr von 18 auf 16 Jahre abgesenkt wird. Wöginger: „Damit haben wir maßgebliche Schritte gesetzt, dass die Interessen der Jugendlichen in den Betrieben bestmöglich wahrgenommen werden können.“