19. Bundestag der FCG stellt Weichen für die „Arbeit der Zukunft“.

Norbert Schnedl begrüßte rund 500 Delegierte und zahlreiche Ehrengäste zum 19. Bundestag der FCG im Austria Center Wien am 12. Juni 2018. Darunter befanden sich Bundesminister Mag. Gernot Blümel, der Bundeskanzler Sebastian Kurz vertrat, Bundesministerin Dr. Margarete Schramböck sowie ÖAAB-Bundesobmann und ÖVP-Klubobmann Abg.z.NR August Wöginger. 

„Die Digitalisierung findet statt, und entsprechend unserer christlich-sozialen Werte müssen von der Digitalisierung alle profitieren, nicht nur einige wenige große Konzerne. Das ist die große Herausforderung der nächsten Jahre“, stellte Norbert Schnedl in seiner Begrüßung zum 19. Bundestag der FCG in Bezug auf das Motto „#Mensch #Arbeit #Zukunft“ fest. 

In der Sozialpartnerschaft sieht Norbert Schnedl ein Erfolgskonzept der Zweiten Republik:  „Würde es sie nicht geben, müsste man sie erfinden.“  Die Sozialpartnerschaft garantiert einen friedlichen Interessenausgleich, der durch Verhandlungen auf Augenhöhe erzielt wird. „Ausbauen, nicht Abbauen ist die Devise“, so Schnedl in seinen Grußworten. Weiters stellte er klar, dass unser Sozialversicherungssystem hervorragend funktioniere: „Eine Reform in diesem Bereich kann nur gelingen, wenn alle Sozialpartner die Reformvorhaben mittragen.“ 

ÖAAB-Bundesobmann und ÖVP-Klubobmann August Wöginger unterstrich in seinen Grußworten die erfolgreiche Arbeit der Regierung für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. So sei mit dem Familienbonus Plus die größte familienpolitische Entlastungsmaßnahme der letzten Jahrzehnte gesetzt worden: „Durch den Familienbonus Plus werden 950.000 Familien mit 1,6 Millionen Kindern mit bis zu 1.500 Euro pro Kind und Jahr profitieren.“ Mit der Senkung des Arbeitslosenversicherungsbeitrags sei zudem ein entscheidender Schritt zur Entlastung von niedrigeren Einkommen zwischen 1.381 und 1.948 Euro brutto auf den Weg gebracht worden. „Damit werden bis zu 900.000 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer durchschnittlich um 310 Euro mehr pro Jahr in der Tasche haben“ , so der ÖAAB-Bundesobmann weiter.

Bundesministerin Dr. Margarete Schramböck hob hervor, dass sich das Leben durch die Digitalisierung verändere, und sieht dadurch gute Perspektiven für die zukünftigen Generationen: „Es ist die Chance für Österreich und für Europa, durch eine Reindustrialisierung Arbeitsplätze und Wertschöpfung zurück nach Österreich zu bringen.“ Als Vorhaben der Regierung nannte die Bundesministerin für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort, einen Pakt zwischen Wirtschaft und Gesellschaft zu schließen. Ziel des Paktes soll sein, den Zugang zum Erwerb von digitalen Kompetenzen allen Menschen in Österreich zu ermöglichen.

Mag. Gernot Blümel, Bundesminister für EU, Kunst, Kultur und Medien, berief sich auf das Wertefundament der christlichen Soziallehre und unterstrich: „Es muss jenen geholfen werden, die sich nicht selbst helfen können! Wir wollen vor allem jene unterstützen, die wollen, aber nicht können, und nicht jene, die können, aber nicht wollen.“ Gleichzeitig gebe es noch viele Herausforderungen durch den Wandel in der Arbeits- und Medienwelt. Ein wichtiges Ziel der Regierung dabei sei die Herstellung von Wettbewerbsgleichheit als wichtiges und notwendiges Prinzip im digitalen Zeitalter. 

Mit fast 93 Prozent erhielt Norbert Schnedl sehr große Zustimmung für die nächste Funktionsperiode als FCG-Chef. 

Durch die eindrucksvolle Mehrheit bestätigten die Delegierten den erfolgreichen FCG-Kurs der vergangenen Jahre. Als Stellvertreterinnen und Stellvertreter des wiedergewählten Vorsitzenden wurden Monika Gabriel, Susanne Diettrich-Allerstorfer, Iris Seewald, Bettina Zopf, Thomas Buder, Wolfgang Pischinger, Peter Maschat und Thomas Rack, jeweils mit hoher Zustimmung, gewählt. 

Im Rahmen des Bundestags wurde auch der Leitantrag der FCG einhellig beschlossen. Dieser formuliert die Schwerpunkte der Arbeit für die kommende Periode. Das klare Votum ist ein unmissverständlicher Auftrag. Die FCG fordert mit Nachdruck: „Auch in einer digitalen Welt muss der Mensch im Mittelpunkt stehen!“

Bilder vom 19. Bundestag der FCG folgen in Kürze!

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Schnedl: Am Prinzip der Selbstverwaltung darf nicht gerüttelt werden

 „Die Selbstverwaltung der Sozialversicherungsträger ist eine große gesellschaftliche Errungenschaft. Sie ist Ausdruck demokratischer Mitbestimmung und Selbstorganisation. An den Prinzipien dieser hervorragend funktionierenden Errungenschaft darf nicht gerüttelt werden“, hält FCG-Bundesvorsitzender, ÖGB-Vizepräsident und GÖD-Chef Norbert Schnedl unmissverständlich fest. „Das Infragestellen der AUVA ist mir unerklärlich. Mehr als fünf Millionen Menschen beziehen im Bedarfsfall qualitativ hochstehende Leistungen aus den Einrichtungen der AUVA. Alle Kolleginnen und Kollegen der AUVA und auch in den anderen Sozialversicherungsträgern leisten hoch motiviert hervorragende Arbeit. Daher müssen sie auch darauf vertrauen können, dass ihre Arbeitsplätze gesichert bleiben. Eine Auflösung der AUVA kommt nicht in Frage“, so Schnedl an die Adresse von Gesundheitsministerin Hartinger-Klein. 

„Niemand stellt sich gegen sinnvolle Reformen. Aber mit – noch dazu falschen – Brachialargumenten die Selbstverwaltung schlecht zu reden hat mit Seriosität nichts mehr zu tun. Jene Teile der Bundesregierung, die hier versuchen mit „fake-news“ Stimmung zu machen, sollten sich an ihren Amtseid, den sie auf die Verfassung der Republik Österreich abgelegt haben, erinnern“, fordert Schnedl dringend eine tatsachenbezogene Versachlichung der Debatte und einen sozialpartnerschaftlichen Dialog ein.

TV-Tipp: „Pendlerleben“ – u.a. mit Franz Gosch, FCG-Steiermark-Vorsitzender und Obmann der Pendlerinitiative

Die Pendlerinitiative fordert seit über 20 Jahren eine Verbesserung der Lebensumstände für die über zwei Millionen ÖsterreicherInnen, die bis zu vier Stunden täglich am Weg zur Arbeit und zurück im Auto, im Bus oder im Zug verbringen. 

Dreihundert Stunden sind es durchschnittlich im Jahr hat der Obmann der Pendlerinitiative, Franz Gosch, ausgerechnet. 

Die Pendlerinitiative ist ein unabhängiger, gemeinnütziger Verein und wurde vor mehr als zwanzig Jahren als Selbsthilfeorganisation gegründet. Eine ihrer größten Erfolge ist die Verbesserung der Zumutbarkeitsbestimmungen bei der Pendlerpauschale. 

„Pendeln ist Teil der Arbeitszeit, wird aber nicht bezahlt“, so Franz Gosch, „und es kann die Gesundheit gefährden.“ 

„Am Schauplatz“-Reporterin Doris Plank hat ÖsterreicherInnen gefragt, wieso sie zur Arbeit pendeln müssen. Wie sich das auf ihr Leben auswirkt. Und was es bräuchte, um in ihrem Bezirk genügend Arbeitsplätze zu schaffen. 

QUELLE & mehr INFOS: http://tv.orf.at/program/orf2/20180426/832397601/story

 

Sehr gelungener Kongress der FCG-Frauen: Norbert Schnedl gratuliert Monika Gabriel!

Im Namen der gesamten FCG gratuliert unser FCG-Bundesvorsitzender und ÖGB-Vizepräsident Dr. Norbert Schnedl der – mit überwältigender Mehrheit – wiedergewählten Bundes-FCG-Frauen-Vorsitzenden, Monika Gabriel, zum gelungenen Kongress und dem fulminanten Erfolg für sie und ihr gesamtes Team! „Mit dieser Geschlossenheit und dem entschiedenen Festhalten an unseren Werten, die Männer und Frauen in der Fraktion gleich betreffen, sind die FCG-Frauen ein Vorbild für die gesamte Fraktion“ lobte Norbert Schnedl in seinem Grußwort das Engagement aller Delegierten und betonte: „Dass der ÖGB im allgemeinen und unsere Fraktion im Besonderen in den letzten beiden Jahren einen so deutlichen Mitgliederzuwachs verzeichnen konnte, ist vor allem ein Verdienst der Frauen, für deren Einsatz allen höchstes Lob und ein großes Dankeschön gebührt!“

Der 18. Bundes-FCG-Frauen-Kongress am 9. April 2018 mit dem Thema „Balance.Macht.Sinn.“ war eine rundum gelungene Veranstaltung bei der die über 100 Delegierten Frauen eine spannende Talkrunde mit der Bundesministerin für Frauen, Familien und Jugend Dr.in Juliane Bogner-Strauß, Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, Abgeordneter zum Nationalrat und ÖVP-Generalsekretär Karl Nehammer, MSc, Bezirksvorsteherin von Wien-Josefstadt und Landesleiterin der ÖVP-Frauen Wien Mag.a Veronika Mickel und ÖGB-Vizepräsident und Vorsitzender der GÖD Dr. Norbert Schnedl verfolgten.

Ein kurzer Rückblick über die Periode von 2013 bis 2018 zeigte, dass 17 von 27 Forderungen bereits ganz bzw. teilweise erfüllt werden konnten und an der Umsetzung aller Forderungen konsequent weitergearbeitet wird. Neben der Beschlussfassung des Bundes-FCG-Frauen-Leitantrags – und dem darin enthaltenen Forderungsprogram, welches selbstverständlich Eingang in den Leitantrag der FCG zum kommenden Bundestag im Juni 2018 finden wird – waren die Wahlen zur Bundes-FCG-Frauenvorsitzenden, ihre Stellvertreterinnen, der Referentinnen und der Mitglieder der Kontrolle weitere Schwerpunkte des 18. Bundes-FCG-Frauen-Kongresses.

Auch im ÖGB sind unter dem Motto “Frauen-Faire-Arbeit 4.0” am 9. und 10. April 2018 rund 500 delegierte Frauen aus allen Fraktionen, allen Bundesländern und allen Gewerkschaften zusammengekommen, um die Weichen für die Arbeit der ÖGB-Frauen in den nächsten Jahren zu stellen. Die Beschlussfassung des ÖGB-Frauen-Leitantrags stand dabei ebenso im Mittelpunkt des 18. ÖGB-Bundesfrauenkongresses, wie die Wahl der neuen ÖGB-Bundesfrauenvorsitzenden und ihrer Stellvertreterinnen.

Monika Gabriel wurde in ihrer Funktion als ÖGB-Bundesfrauenvorsitzenden-Stellvertreterin eindrucksvoll bestätigt. Norbert Schnedl gratulierte ihr zur Wiederwahl auch in dieser wichtigen ÖGB-Funktion recht herzlich.

„Ein großes Danke für Euren unermüdlichen Einsatz sowie viel Kraft und Erfolg für die kommenden Herausforderungen“, wünscht Norbert Schnedl allen Delegierten der FCG „für die Tätigkeit in unserer Fraktion und im ÖGB, insbesondere den neu- bzw. wiedergewählten Mandatarinnen“, abschließend.